Per Halstuch durch die Galaxis, noch so ein geniales Sommerlagerprogramm Ausgabe 6

Per Halstuch durch die Galaxis, noch so ein geniales Sommerlagerprogramm

Letzte Woche haben wir euch eine Weltreise präsentiert, diese Woche geht es eine Stufe höher, nämlich mit dem Lagermotto „Per Halstuch durch die Galaxis“. Diesmal wollen wir uns das Programm und die Verkleidungen und Überraschungen des Gruppensommerlagers in Kapraluv Mlyn bei Brünn.

Die ersten Worte:

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer der Gruppe 27, die mit 85 PfadfinderInnen 7 Tage unterwegs war, um fremde Länder zu erforschen, Abenteuer zu erleben und neue Zivilisationen kennenzulernen.

Im tschechischen Kapraluv Mlyn bei Brünn bot ein wunderschöner Lagerplatz jede Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und einander besser kennen zu lernen. Der gestrandete Roboter ERZWO7 aus dem All stellte sie jeden Tag vor neue Aufgaben und wurde zum Freund.

Auch hier werden wir nur einzelne Berichte herauspicken, da eine vollständige Berichterstattung unseren Online Gruppenkurier sprengen würde. Es gab eine Sternenschlacht, Höhlen erforschen, Wasserball, Lagerabend, Filzen, Sport mit Willi, Theater, abseilen, explore the neighborhood, Schiffbruch mit Alien, Planetenreise, Hike, galaktische Erkundungstour, Pizzaofen bauen … .

Wir werden uns auf den Schiffsbruch mit einem Alien und die Planetenreise konzentrieren:

Schiffbruch mit Alien

Eine Gruppe liebenswerter Xorier (auffallen menschenähnliche Aliens) haben sich bei einer unkontrollierten Notlandung verschiedene Verletzungen zugezogen.

Die Raumschiffbrüchigen funkten unseren liebsten Roboter Erzwo7 an und baten die PfadfinderInnen der Gruppe 27 um Hilfe.

Mit medizinischem Gerät ausgestattet suchten, fanden und verarzteten die Kinder und Jugendlichen die von Leibesmangel geplanten Xorier. Nachdem alle Blessuren und Wehwehchen geflickt, verbunden, geschient und beatmet worden waren, wurden sie von einem intergalaktischen Krankenwagen abgeholt.

Der Notruf der Xorier hatte allerdings nicht nur den gutmütigen Erzwo7 erreicht. Auch die bösartigen Magorier landeten neben dem Lagerplatz und schnappten sich vier unserer LieblingsleiterInnen. Unsere tapferen Retter ließen ihr medizinisches Gerät stehen und liegen und eilten zu Hilfe.

Die im Wald umherwandelnden Magorier wurden gefangen, da es jedoch intergalaktische Sprachbarrieren gab wurden ihnen Dolmetschtabletten verabreicht.

Nach einiger Überzeugungsarbeit wurden die Entführer davon überzeugt, den Weg der Liebe zu wählen und ihre Gefangenen freizulassen.

RaRo

Planetenreise

Mit ERWZO7 und per Halstuch durch die Galaxis! Eine Reise durch dir Galaxis! Eine Reise der etwas anderen Art …

Mittwoch früh – nach den ersten 2 spannenden Tagen mit ERZWO7 – versammelten wir uns um den Fahnenmast.

ERZWO7 bat uns alle, ihn auf eine PLANETENREISE. Zu begleiten, exotische Pflanzen zu finden und jeweils ein paar Exemplare mitzunehmen, um seinen Planeten Eptadyo wieder Pflanzenleben einzuhauchen und zu begrünen!

Das Reiseportal

GUT! LOS GING ES! AB in das von ERWZO7 herbeigeschaffte Portal! Aber Halt! Hirundo und ich übersetzten noch schnell die wichtigsten Reiseregeln… so mussten wir u. a. beim Reisen durch das Portal die Augen fest zukneifen und von 20 herunterzählen. Bei 0 angekommen, sollten wir am nächsten Planeten angekommen sein!

Planet Cursus

Am ersten Planet „Cursus“ mussten wir einer etwas verwirrten schrägen Professorin (sie hatte einen Schwamm am Kopf!) helfen, die Umlaufkreisbahn zu messen!

Planet Scitus

Am nächsten Planeten „Scitus“ trafen wir auf vier schwarz gekleidete Scitarier und Scitarierinnen mit weißen Gesichtern, die uns schwierige Rätsel Aufgaben, die allesamt gelöst wurden! Vor jeder Reise bekamen wir von ERZWO7 die wichtigsten Informationen über das jeweilige Volk.

Planet Returica

So führte uns das Portal als nächstes auf „Returica“ – ein Planet auf dem alles verkehrt herum läuft! Auch die zwei Returicen die uns empfingen waren komplett kehrvert sozusagen.

Ihre Wörter waren anders herum gereiht und auch die Kleidung war verkehrt! So mussten wir vorgegebene Alltagssituationen (von der Erde) rückwärts darstellen! Das haben alle geschickt gemacht!

Planet Unicae

Nach einer kleinen Stärkung auf der Erde ging es auch schon weiter auf Unicae 7, wo uns eine der besten Raumschiffkonstrukteurinnen des Universums mit ihren zwei MaterialwärtInnen begrüßte und um unsere Hilfe bat! Wir sollen ihr doch bitte neue Ideen schenken und in kleinen Gruppen Raumschiffmodelle bauen.

Gesagt, getan. Die Raumschiffkonstrukteurin war ganz überwältigt und bedankte sich mit ganz besonderen Pflanzensamen bei uns! Nun hatten wir schon vier verschiedene Pflanzenarten gesammelt!

Planet Timere

Auf Timere empfing uns eine stille, verängstigte, ganz weiß gekleidete Timerastin, die von Monstern sprach, welche einen großen Teil des Planeten belagerten! Jene Monster bewachten unzählige Edelsteine, die zur Energiegewinnung auf dem Planeten verwendet wurden. Sie bat uns nun also, ihr Edelsteine zu besorgen und – obwohl die Monster wirklich, wirklich furchteinflößend, laut und rrrichtig böse waren – haben es die wiedervereinten Planetengruppen (vom Sonntag) geschafft,         g e n ü g e n d Edelsteine zu ergattern.

Planet Hoth Torzu

Die letzte Reise durch das Portal brachte uns auf den gefürchtetsten Planeten des Unviersums … HOTH TORZU! Hier waren wir nicht willkommen …

Die gelben Bewohner und Bewohnerinnen gingen starr ihre Wege und hatten am Rücken einen kleinen Beutel mit Pflanzensamen. Kleine Gruppen wurden gebildet und an den Füßen zusammengebunden (um ein bestimmtes Gesamtgewicht zu haben) und schon wurden möglichst still und heimlich Pflanzensamen gesammelt.

… und wieder Planet Erde

Nach kurzer Zeit hatten alle zusammen genügend ergattert und wir konnten rasch ein letztes Mal durch das Portal – zurück auf die Erde reisen!

ERZWO7 war unendlich dankbar für die Hilfe (alleine hätte er das nie geschafft!) und teleportierte die sechs Pflanzenarten auf seinen Heimatplaneten. Am nächsten Tag erfuhren wir, das ALLE SECHS PFLANZENARTEN auf seinem Planeten wachsen und gedeihen können!

Annika

Und zum Abschluß noch der Leserbrief unseres ERWZO7

Ein Leserbrief aus einer weit, weit entfernten Galaxis – übersetzt mittels transkriptivem Babelfisch

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Gruppe 27!

Jetzt bin ich schon eine ganze Weile wieder zurück auf meinem Heimatplaneten und denke noch immer sehr oft und gerne an meine schöne Zeit mit euch zurück! Durch eure Hilfe ist Eptadyo wieder fröhlich, bunt und lebenswert geworden!

Beim Einsetzen der intergalaktischen Pflanzensamen haben wir – ganz nach eurem Vorbild – alle zusammengeholfen und inzwischen ist daraus eine Vielzahl exotischer Bäume und Blumen gewachsen. Wir verbringen auch gerne unsere Freizeit miteinander und spielen zum Beispiel fliegende Untertasse, tanzen gemeinsam Macarena, kochen eines eurer Erdenrezepte nach oder erforschen die mittlerweile wieder spannende Umgebung.

Abends, wenn unser Nachthimmel im Glanz der zahllosen Sterne erstrahlt (danke auch dafür noch einmal), machen wir auch sehr oft ein Lagerfeuer, singen eines der Lieder, die ich bei euch gelernt habe, erzählen uns Alienwitze oder spielen uns gegenseitig etwas auf selbstgemachten Musikinstrumenten vor. Und es ist jedes Mal ein einzigartiger Anblick, wenn all meine Roboterfreunde bei „Chicken“ ihren Kopf oder ihre „Füße“ schütteln.

All das verdanken wir euch und wir werden es euch nie vergessen“

Alles Liebe und Gut Pfad

Euer ERZWO7

Das war’s auch schon wieder für dieses Mal. Schauen wir mal welches Wunderprogramm wir euch nächstes Mal vorstellen dürfen.

Eure Redaktion

Pfadfinder*innen Gruppe 27